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    <title>Lapplandfahrt 2006</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>arne.r</dc:publisher>
    <dc:creator>arne.r</dc:creator>
    <dc:date>2007-01-28T18:46:53Z</dc:date>
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    <title>Lapplandfahrt 2006</title>
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  <item rdf:about="http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2892570/">
    <title>Vom Fjell zum Virihaure</title>
    <link>http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2892570/</link>
    <description>Der fünfte Tag begann zumächst recht erquickend: Unser erstes Berg-Müsli, trocken oder mit Quellwasser, gab uns eine gesunde Start-Energie für den Abstieg zum Virihaure. &lt;br /&gt;
Ein ausgiebiges Kartenstudium ergab: Straight abwärts, Etappenziel: das Ufer des großen Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Aufsatteln am fünften Tag&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Aufbruch-am-5-Tag.jpg&quot; alt=&quot;Aufsatteln am fünften Tag&quot; /&gt;

&lt;h5&gt;Müdigkeit noch in den Gliedern, Kälte und Feuchtigkeit fordern den Körper und schrecken den Geist.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Kartenlesen.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Studieren der Karte&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Kartenlesen.jpg&quot; alt=&quot;Studieren der Karte&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;h5&gt;Nach dem Aufsatteln erstmal Kartenstudium. Wo ist der Weg ungefähr?&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


Nachdem wir die Tuottar-Stugorna hinter uns gelassen hatten, musste zum weitern Fortkommen ein sehr breiter, flacher See überquert werden. Wer keine nassen Socken riskieren wollte, brauchte entsprechend länger um ans andere Ufer zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Flussquerung.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;533&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Unliebsame Flussquerungen&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Flussquerung.jpg&quot; alt=&quot;Unliebsame Flussquerungen&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;h5&gt;Holprige Flussquerung am Tsiekkimjávrre&lt;/h5&gt;

Kurze Zeit später mussten wir wieder einen Fluss überqueren. Diesmal allerdings gab es kein Entrinnen: Trotz eisigen Winds zogen wir die Schuhe aus und wateten durch das kniehohe Wasser. &lt;br /&gt;
Der Padjelanta erwies sich hier oben als recht widerspenstig: Mal wird der Trail durch größere Gewässer unterbrochen, mal durch mannshohe Schneeverwehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Schneewand.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Gruppenfoto vor einer Schneewand&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Schneewand.jpg&quot; alt=&quot;Gruppenfoto vor einer Schneewand&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;h5&gt;Eine große Schneewand hat sich über den Trail geschoben. Eine Umleitung ist leider nicht ausgeschildert.&lt;/h5&gt;

Doch alle diese fantastischen Zwischenspiele mussten sich hinter dem Unwetter einordnen, das gegen Mittag aufzog. Schwere Gewitterwolken walzten sich bergaufwärts auf uns zu. Voller Missmut zogen wir unsere Ponchos über. Martin zog sogar seine Sandalen an. Recht sollte er haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Unwetter.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;533&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Gewitterwolken und Sturm verheißen nix gutes&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Unwetter.jpg&quot; alt=&quot;Gewitterwolken und Sturm verheißen nix gutes&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;h5&gt;Tieffliegende Wolken im Tal des Rådokjåhkå&lt;/h5&gt;

Nach gut zwei Stunden peitschendem Regen hauptsächlich von vorn - direkt in die Schuhe rein - waren wir von innen völlig nass geschwitzt vom anstrengenden Abstieg und von außen total vom Regen durchnässt. Kurzum: Durch und durch nass.&lt;br /&gt;
Eine kurze Rast verbrachten wir damit, die Stiefel auszuleeren und die eiskalten Socken auszuwringen. Das Knäckebrot schmeckte dafür umso mehr an diesem Nachmittag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Bruecke.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Eisenbruecke über eiskalten Quellfluss&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Bruecke.jpg&quot; alt=&quot;Eisenbruecke über eiskalten Quellfluss&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;h5&gt;Eine von den neuen Brücken entlang des Padjelanta. Einziges Manko: Durch die riesige Lücke zwischen Gehbrett und Geländer kann man gut durchrutschen.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Nach weiteren zwei Stunden erreichten wir die Anhöhe über Staloluokta, genannt Tjermaklapptå, und machten uns an den Abstieg runter zum See, der sich an diesem Tag in tiefhängende Wolken hüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Virihaure.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;533&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Blick rueber zum Virihaure, vorne ist Staloluokta zu sehen&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Virihaure.jpg&quot; alt=&quot;Blick rueber zum Virihaure, vorne ist Staloluokta zu sehen&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;h5&gt;Schade: Ohne Wolken könnte man bis Norwegen rübergucken.&lt;/h5&gt;

Der Virihaure gilt allgemein als der schönste See Lapplands, ringsum von den höchsten Bergen der Region eingefasst liegt er mitten im Padjelanta-Nationalpark. An seinem südlichen Ufer liegt die Sami-Siedlung Staloluokta mit einer bewirteten Hütte, einer Sami-Kirche, mehreren Erdkohten und einigen Fischerhütten. Erreichbar ist sie allerdings nur über den Trail von Süden, den wir gingen, und über die nördliche Verbindung von Ritsem aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Kohte-am-Virihaure.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Kohte am Virihaure&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Kohte-am-Virihaure.jpg&quot; alt=&quot;Kohte am Virihaure&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;h5&gt;Aus unerfindlichen Gründen haben wir hier einen Häring verloren. Aus ökologischen Gründen wars vertretbar: Der Platz wird alle naslang von Wanderern zum kampieren genutzt. Unser Nachfolger wird sich gefreut haben.&lt;/h5&gt;

Ziemlich erschöpft errichteten wir unsere Kohte unmittelbar am See. Wir versuchten in der Kohte am Feuer und draußen im kalten Wind unsere Socken und Einlagen zu trocknen. Das Holz war aber so feucht, dass wir sehr lange brauchten, um überhaupt ein vernünftiges Feuer in gang zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Kochen-Lesen-Schlafen.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Kochen Trocknen finster gucken&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Kochen-Lesen-Schlafen.jpg&quot; alt=&quot;Kochen Trocknen finster gucken&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;h5&gt;Ja, zugegeben: Passivrauchen ist nicht viel schlimmer.&lt;/h5&gt;

In dieser Nacht wurde es sehr kalt, was auch mit dem eisigen See in unmittelbarer Nähe und mit den kalten Bergwinden zu tun hatte. In den nassen Schlafsäcken, in die manche auch ihre nassen Socken zum trocknen genommen hatten, wollte es nicht richtig gemütlich werden. Die   durchgeweichten Kohtenplanen hingen schwer über unseren Köpfen. Draußen rauschte ein reißender Fluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Nasse-Kohte.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;nass aber steht wie ne eins&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Nasse-Kohte.jpg&quot; alt=&quot;nass aber steht wie ne eins&quot; /&gt;&lt;/a&gt;

&lt;h5&gt;Eine Dynamik wie in der Bundestagskuppel: Wenns von innen heiß rauskommt, kommt von außen nix nasses rein.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;h2&gt;&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt.twoday.net/topics/Logbuch%3A+Die+Bilder/&quot;&gt;Zurück zur Logbuch-Übersicht&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;

Oder aber weiter
&lt;h2&gt;&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt2006.twoday.net/&quot;&gt;zweite Etappe&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;</description>
    <dc:creator>arne.r</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt2.twoday.net/topics/5.+Tag&quot;&gt;5. Tag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 arne.r</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-04T19:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2892042/">
    <title>Auf ins Fjell</title>
    <link>http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2892042/</link>
    <description>Eigentlich begann dieser Tag ganz gut. Es war sonnig, wir hatten gut gefrühstückt, es gab eine geniale Waschmöglichkeit im Bach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Auslueften.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Wie geht der Gestank weg?&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Auslueften.jpg&quot; alt=&quot;Wie geht der Gestank weg?&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Noch trocknet die Sonne Socken und Schuhe.&lt;/h5&gt;

Eigentlich. Maluspunkt Nummer eins: Holger verlegte beim Bad seine Brille, die auch nach einstündiger anschließender Suche nicht mehr zum Vorschein kam.&lt;br /&gt;
Da half alles nichts, eine Ersatzbrille mit einem Dioptrien-Mittelwert, der uns allen genügte, hatten wir nicht dabei. Wir wanderten weiter und Holger begnügte sich fortan mit dem kleinen Fernglas, wenn er etwas scharf sehen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Blick-in-die-Ferne.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Blick in die Ferne: Kierkevare-Massiv&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Blick-in-die-Ferne.jpg&quot; alt=&quot;Blick in die Ferne: Kierkevare-Massiv&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Kurze Pause. Blick schweifen lassen.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Fernsicht.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Ungeheure Fernsicht&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Fernsicht.jpg&quot; alt=&quot;Ungeheure Fernsicht&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Das Talende des Tarradalen. Dort liegt die Tarraluoppalstugorna.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Rast.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Pause nach mehreren Stunden&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Rast.jpg&quot; alt=&quot;Pause nach mehreren Stunden&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Getrunken wird sozusagen direkt aus dem Bach.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


So von vornherein etwas geplättet näherten wir uns dem Talsturz des Tarradalen. Bevor wir dort ankamen mussten noch einige breitere Bäche überquert werden, was unterschiedlich gelöst wurde: Der eine sprang waghalsig und im guten Glauben an seine Knie, der andere machte sich die Mühe, die Schuhe auszuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Springen.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; title=&quot;Flussquerung per pedes&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Springen.jpg&quot; alt=&quot;Flussquerung per pedes&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Wenn überall Brücken wären, wärs ja langweilig.&lt;/h5&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Fluss.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;533&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Im oberen Tarradalen&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Fluss.jpg&quot; alt=&quot;Im oberen Tarradalen&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Mittag erreichten wir die Tarraluoppalstugorna. Eine größere Ansammlung kleiner Blockhütten und ein dreisitziges Klohaus gehören hier zur Komplettausstattung. Einer angelsächsischen Leichtwanderergruppe konnten wir gerade noch so entkommen. Die signalbunten Jacken und Mützen suchten sich gerade abseits des Weges eine Picknickstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir machten uns indes weiter, überquerten eine wackelige Holzbrücke über den Vássjájåhkå und begannen den Aufstieg zum Fjell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Holzbruecke.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Wackelig: Bruecke an der Tarraluoppalstugorna&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Holzbruecke.jpg&quot; alt=&quot;Wackelig: Bruecke an der Tarraluoppalstugorna&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Das Geld für die stabilen Eisenbrücken ist wohl ausgegangen: Eine etwas naturbelassenere Konstruktion.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Bruecke-2.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Mit wackeligen Beinen&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Bruecke-2.jpg&quot; alt=&quot;Mit wackeligen Beinen&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Bruecke-3.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Olli traut sich&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Bruecke-3.jpg&quot; alt=&quot;Olli traut sich&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Kühne Konstruktionen am Padjelantaleden.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Das Tarradalen verabschiedet den Wanderer mit diesem 200 Höhenmeter-Anstieg, der klar macht: Alles was bisher war kann nur die Vorübung gewesen sein für den eigentlichen Teil der Route. Wenigstens unsere Rucksäcke waren jetzt nicht mehr so schwer wie am Anfang. Es scheint tatsächlich eine magische Belastungsgrenze zu geben: Alles bis 20 Kilo trägt sich ziemlich locker, alles darüber strengt einfach nur an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun zum zweiten Maluspunkt des Tages: Oben angekommen, in unmittelbarer Nähe zu einem See namens Gieddoajvejávrátja, begann es wie wild zu stürmen, Regenwolken zogen auf und die Temperaturen fielen ins Bodenlose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Gruppenfoto.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;700&quot; height=&quot;466&quot; title=&quot;Die stolze Gruppe&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Gruppenfoto.jpg&quot; alt=&quot;Die stolze Gruppe&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Nach dem Aufstieg aufs Fjell: Am Gieddoajvejávrátja.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Nach einer ziemlich hektischen Zwiebackpause wurden warme Sachen rausgeholt und Rucksäcke regendicht gemacht. Das Fjell, immerhin mit einer Höhe von knapp 1000 Metern, schien unfreundlich und abweisend. Wir kamen einigermaßen schnell voran dank Rückenwind und wenig Mücken. Das Wetter verschlechterte sich weiter. Offensichtlich gab es hier auf dem Bergkamm eine Wettergrenze, wenn es im Tarradalen sonnig und warm war, konnte es am Virihaure auf der anderen Seite der Berggruppe regnen und kalt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Schneefeld.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;700&quot; height=&quot;525&quot; title=&quot;Kalt wird es, Schnee liegt, Regen und Sturm ziehen auf. DAS FJELL&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Schneefeld.jpg&quot; alt=&quot;Kalt wird es, Schnee liegt, Regen und Sturm ziehen auf. DAS FJELL&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Auf rund 900 Metern Höhe liegt ganzjährig Schnee.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Nebel zog auf und eisiger Wind peitschte uns ins Gesicht. Der Padjelanta schlängelt sich hier oben durch ein Gewirr von kleinen Seen und Bächen. Vegetation gibt es hier kaum, zu unwirtlich ist die Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Auf-dem-Fjell.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Oben auf dem Fjell: 1000 Meter hoch.&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Auf-dem-Fjell.jpg&quot; alt=&quot;Oben auf dem Fjell: 1000 Meter hoch.&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Viele kleine Seen auf der Hochebene.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Holger-1.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Holger vor der Schneewand. Cool!&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Holger-1.jpg&quot; alt=&quot;Holger vor der Schneewand. Cool!&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Meterdicke Schneeablagerungen überdauern den wärmsten Sommer. Das heißt hier allerdings auch nur 14 Grad.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Holzweg.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;267&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Nix fuer Duennbrettbohrer&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Holzweg.jpg&quot; alt=&quot;Nix fuer Duennbrettbohrer&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann setzte Regen ein, unser erster Regen auf dem Trail und es sollte nicht der letzte sein, ganz im Gegenteil. Am Abend erreichten wir die Anhöhe über der Tuottarstugorna, einer echt alpinen Hütte. Nun kam zum ersten Mal unsere Fjell-Konstruktion zur Anwendung, die zwei Holzstangen, die wir mitgeschleppt hatten wurden miteinander verbunden und die Kohte daran hochgezogen. Es klappte! Immerhin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Besprechung.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;640&quot; height=&quot;427&quot; title=&quot;Sehen wir schlecht gelaunt aus?&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Besprechung.jpg&quot; alt=&quot;Sehen wir schlecht gelaunt aus?&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Zu wenig Wind hier oben! Die Mücken sind wieder da.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Singen.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Das schwarze Zelt simuliert Nacht um 23 Uhr: Die Sonne spielt nicht mit...&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Singen.jpg&quot; alt=&quot;Das schwarze Zelt simuliert Nacht um 23 Uhr: Die Sonne spielt nicht mit...&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Abendstimmung im Zelt trotz Mitternachtssonne.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Auch der kleine Gasbrenner funktionierte und so gab es eine Stunde nach Ankunft schon Essen  Rekordzeit! &lt;br /&gt;
Oben auf dem Fjell wurde es nicht nur nicht dunkel, auch die Sonne verschwand nicht und so mussten wir uns mit etwas Vorstellungskraft aus den schwarzen Kohtenplanen einen Nachthimmel denken. (Was ziemlich schwer war, zumal es in der Kohte im Sonnenlicht auch noch recht warm wurde.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Kohte.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;700&quot; height=&quot;466&quot; title=&quot;Gut, wenn die K0hte steht: Bei Tuottar&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Kohte.jpg&quot; alt=&quot;Gut, wenn die K0hte steht: Bei Tuottar&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Unsere Kohte am Tuottar.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Weiter
&lt;h2&gt;&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt2.twoday.net/topics/5.+Tag/&quot;&gt;fünfter Tag&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;</description>
    <dc:creator>arne.r</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt2.twoday.net/topics/4.+Tag&quot;&gt;4. Tag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 arne.r</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-04T16:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2891655/">
    <title>Am Tarrekaise</title>
    <link>http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2891655/</link>
    <description>Unseren dritten Tag in der Wildnis begannen  wir mit der Morgentoilette in einem sehr kleinen Gewässer, dem so manch einer von uns nicht ganz über den Weg traute. So mehr oder weniger sauber verpackten wir alles wieder mühsam in unseren Rucksäcken, was wir am Abend zuvor achtlos rausgezogen hatten. Jeder hatte inzwischen  seine ganz eigene Packtechnik entwickelt, mit der er am besten das Gewicht von mehr als 20 Kilogramm auf seinen Rücken verteilte.&lt;br /&gt;
Wir wanderten los, aßen das Brot währenddessen, weil wir schon recht viel Zeit mit Abbau und Packen verloren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unseren anfänglich sehr schnellen Schritt mussten wir allerdings bald wieder reduzieren, weil der Weg durch ein großes Geröllfeld führte. In den Wintermonaten arbeiten die Naturgewalten stetig an der Einebnung des Geländes, nicht nur in den Alpen, auch hier im Norden. Der Wanderer muss das dann im Sommer ausbaden und über mannshohe Bröckel klettern. Wir kamen in der folgenden Zeit nur sehr mühsam voran und der Vorteil der frühen Stunde schwand zusehends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; title=&quot;Viele Steine versperren den Weg&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Murenabgang.jpg&quot; alt=&quot;Viele Steine versperren den Weg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; title=&quot;Ratlos: Wo gehts weiter?&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Ratlos.jpg&quot; alt=&quot;Ratlos: Wo gehts weiter?&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; title=&quot;Klettern hilft&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Klettern.jpg&quot; alt=&quot;Klettern hilft&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Geröllhalden am Padjelantaleden.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Wir ließen die Abzweigung des Nordkalottledens Richtung Vaimokstugan unbeachtet und erhöhten unser Tempo wieder, nachdem wir die Murengänge passiert hatten. Diese Etappe hatten wir bewusst etwas länger geplant, weil der Padjelanta in diesem Abschnitt des Tarradalen immer parallel zur 560 Höhenmeterlinie verläuft, was nicht heißt, dass der Weg völlig plan durchs Gelände verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;334&quot; title=&quot;Berg im Tarrekaisemassiv&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Berg.jpg&quot; alt=&quot;Berg im Tarrekaisemassiv&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Der Måskásjgájsse ist 1724 Meter hoch.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Auch dieser Tag war durch und durch sonnig und die Temperaturen stiegen erneut auf über 20 Grad. Wenn es so bleiben sollte wäre das ein sehr warmer Sommer für Lappland. Am späten Nachmittag erreichten wir die Såmmarlappastugan, an der wir eine Trinkpause einlegten. Das frisch gezapfte Bergquellwasser, so stellten wir fest, schmeckte überall anders. Das Wasser hier aus dem Såmmárgårsså schmeckte etwas metallisch, was aber nicht weiter besorgniserregend war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; title=&quot;Verschwitzte Rücken und matte Gesichter&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Pause.jpg&quot; alt=&quot;Verschwitzte Rücken und matte Gesichter&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Ausrutscher im Sumpf hinterlassen ihre Spuren, der schwere Rucksack auch... &lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Eigentlich wollten wir an diesem Tag die Baumgrenze hinter uns lassen und so weit das Tal hinauf steigen, dass wir auch aus der äußerst lästigen Buschvegetation heraus sind. Aus diesem Vorhaben wurde aber nichts, da die hartnäckigen Krüppelgewächse, die sich gerne mal wie Klammern um die Beine legen und uns einige Male zu Fall brachten dieses Jahr bestechend gutes Wachstum bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; title=&quot;Padjelantaleden im Tarradalen&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Gruene-Hoelle.jpg&quot; alt=&quot;Padjelantaleden im Tarradalen&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Im Tarradalen ist von Fjell und Felsen keine Spur, nichts als Grün!&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Etwas abgekämpft machten wir an einer Brücke über einen Tarraätno-Arm Rast. Unweit von uns lag das erste Schneefeld, das wir sahen, versteckt in einer Mulde. Wir waren an die Grenze zum Padjelanta Nationalpark gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;375&quot; height=&quot;500&quot; title=&quot;Pause auf dem Weg&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Verschnaufpause.jpg&quot; alt=&quot;Pause auf dem Weg&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Nach vielen Stunden wandern kann auch eins Stahlgitter gemütlich sein.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;334&quot; title=&quot;Kleines Schneefeld&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Schnee.jpg&quot; alt=&quot;Kleines Schneefeld&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Auf 620 Metern Höhe bleibt der Schnee in solchen Mulden auch im Sommer liegen: An der Grenze zum Padjelanta-Nationalpark.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Eine große Hinweistafel markiert den Übertritt in die Schutzzone. Der Weg verlief nun eine lange Strecke über ein ebenes Gelände, von dem man einen guten Blick zurück ins Tal hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Ebene.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Die Ebene am Eingang zum Padjelanta-Nationalpark&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Ebene.jpg&quot; alt=&quot;Die Ebene am Eingang zum Padjelanta-Nationalpark&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Das Überschreiten der Baumgrenze verspricht mückenvertreibenden Wind. Blick Richtung Norden.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Kurz danach begann aber die bis dahin längste Strecke Holzbohlenweg, der auch vor starken Steigungen nicht auswich. Ein sehr anstrengender Auf- und Abstieg begann. Der Weg kreuzte von jetzt ab die Höhenlinien wie er lustig war. Wir merkten nun in unseren Beinen, dass wir schon zehn Stunden unterwegs waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;334&quot; title=&quot;Holzbohlenweg&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Holzbohlen.jpg&quot; alt=&quot;Holzbohlenweg&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Zwei Holzbohlen breit ist der Weg. Die Bretter sollen das Fortkommen erleichtern.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; title=&quot;Auch vor Steigungen macht der Holzbohlenweg keinen Halt&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Steigung.jpg&quot; alt=&quot;Auch vor Steigungen macht der Holzbohlenweg keinen Halt&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pausen wurden länger und manch einer nickte aus Erschöpfung kurz ein. Ein kurzfristig einberufener Rat ergab aber die Entscheidung, auf jeden Fall noch bis zum Etappenziel zu wandern, um am nächsten Tag nicht in Verzug zu kommen, da uns dann der Aufstieg ins Fjell bevorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen acht Uhr abends erreichten wir dann unser Etappenziel am Bukkekjågåsj, einem Bergbach, an dessen Ufer wir unsere Kohte aufbauten. Erschöpft sanken wir in unsere Schlafsäcke und bekamen nur noch halbwach mit, wie sich das Wetter verschlechterte und ein Gewitterregen aufzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;334&quot; height=&quot;500&quot; title=&quot;Brotbacken mit Ober- und Unterhitze&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Feuertisch.jpg&quot; alt=&quot;Brotbacken mit Ober- und Unterhitze&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;So ganz hat unsere Ober- und Unterhitze nicht funktioniert. Leider.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Noch zieht der Qualm gut ab.&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Kohtenfeuer.jpg&quot; alt=&quot;Noch zieht der Qualm gut ab.&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Unsere Kohte. Alles ist schon gemacht. Das Feuer ist an, der Regen kann kommen. Müdigkeit macht sich breit.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Und jetzt weiter zum &lt;h2&gt;&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt2.twoday.net/topics/4.+Tag/&quot;&gt;vierten Tag.&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;</description>
    <dc:creator>arne.r</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt2.twoday.net/topics/3.+Tag&quot;&gt;3. Tag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 arne.r</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-04T15:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2891340/">
    <title>2. Tag</title>
    <link>http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2891340/</link>
    <description>Über Nacht war die Kälte des Vortags gewichen. Nun wurde es schnell sehr warm im Tarradalen. Wir kämpften uns durch schulterhohes Gestrüpp. Der Padjelanta gilt ja im Allgemeinen als eine Art Autobahn, was das Wegenetz in Lappland angeht, vielleicht der am zweitbesten ausgebaute Weg nach dem Kungsleden. An diesem Tag war davon manchmal wenig übrig. &lt;br /&gt;
Kurz vor der Njunjesstugan kommt man an einigen kleinen Sommerhütten vorbei. Spuren von Geländefahrzeugen zeugen von der Anwesenheit der Besitzer. Wir ließen die Hütten links liegen und erreichten gegen Mittag die Njunjesstugan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 war sie noch bewirtschaftet gewesen. 2004 änderte die STF (Svensk Tourist Förening) ihr Hüttenkonzept. Nunmehr gibt es nur noch unbewirtschaftete Hütten im Padjelanta, die entweder offen stehen oder für die man sich im Voraus in den Fjällstationen eine Schlüssel leihen kann. In jedem Fall ist der Besucher aufgefordert, eine Gebühr an den STF zu überweisen. An fast allen Hütten existiert auch ein Satelliten- oder Funk-Nottelefon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Njunjesstugan gibt es eine Hängebrücke über den Tarraätno. Über diese Brücke kamen wir 2003 heilfroh auf den Padjelanta, nachdem wir zwei Tage querfeldein durch das Staika-Massiv gekraxelt sind, ohne zu wissen, ob es eine Brücke über den an dieser Stelle besonders reißenden Fluss gibt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nahmen unsere Mittagsration ein, die aus Zwieback und frischem Bergwasser bestand. Hinter Njunjes macht das Tal eine kleine Biegung, sodass man nicht sieht, wie es danach weitergeht. Außerdem gibt es an dieser Stelle einen deutlichen Anstieg der Talsohle, die der Weg recht unvermittelt angeht. In der sengenden Mittagshitze stiegen wir den Buckel hinauf. Unsere Rucksäcke lasteten dabei schwer auf den Schultern, wir hatten ja auch noch so gut wie keine Nahrungsmittel verbarucht. Mehrere Mygga- und Trinkpausen später wurden wir durch die grandiose Aussicht auf das ober Tarradalen belohnt. Der Blick schweift über den Luoppal bis zum Tarraure im Hintergrund und dem schneebedeckten Gipfel des 1794 Meter hohen Staika. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hatten wir unsere Etappe bis zur Tarraurestugan geplant. Da es aber noch zu früh und immer noch sehr heiß war, wanderten wir noch drei Kilometer weiter bis hinter den Tarraure. Dort war es zwar sehr sumpfig und entsprechend voll von Mücken, nach einiger Zeit fanden wir aber direkt am Weg einen schönen Lagerplatz. Wieder verwendeten wir unsere Seilkonstruktion, um die Kohte zwischen zwei Bäumen hochzuziehen.&lt;br /&gt;
Die Mücken vertrieben wir aus der Kohte, indem wir ein (notgedrungen) sehr qualmiges Feuer entfachten, über dem wir dann auch unsere Abendmahlzeit und das Brot für den nächsten morgen zubereiteten.</description>
    <dc:creator>arne.r</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 arne.r</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-04T13:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2891342/">
    <title>Zum Tarraure</title>
    <link>http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2891342/</link>
    <description>Über Nacht war die Kälte des Vortags gewichen. Nun wurde es schnell sehr warm im Tarradalen. Wir kämpften uns durch schulterhohes Gestrüpp. Der Padjelanta gilt ja im Allgemeinen als eine Art Autobahn, was das Wegenetz in Lappland angeht, vielleicht der am zweitbesten ausgebaute Weg nach dem Kungsleden. An diesem Tag war davon manchmal wenig übrig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Im-Tarradalen.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;640&quot; height=&quot;427&quot; title=&quot;Der Morgen beginnt warm und sonnig.&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Im-Tarradalen.jpg&quot; alt=&quot;Der Morgen beginnt warm und sonnig.&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Im Hintergrund: Der Tarrekaise&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Wildnis.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;640&quot; height=&quot;427&quot; title=&quot;Wildwuchs&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Wildnis.jpg&quot; alt=&quot;Wildwuchs&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Sommer in Lappland&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Kurz vor der Njunjesstugan kommt man an einigen kleinen Sommerhütten vorbei. Spuren von Geländefahrzeugen zeugen von der Anwesenheit der Besitzer. Wir ließen die Hütten links liegen und erreichten gegen Mittag die Njunjesstugan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;267&quot; title=&quot;Rauschende Birken&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Rauschende-Birken.jpg&quot; alt=&quot;Rauschende Birken&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;Huetten vor der Njunjesstugan&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Gruen.jpg&quot; alt=&quot;Huetten vor der Njunjesstugan&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 war sie noch bewirtschaftet gewesen. 2004 änderte die STF (Svensk Tourist Förening) ihr Hüttenkonzept. Nunmehr gibt es nur noch unbewirtschaftete Hütten im Padjelanta, die entweder offen stehen oder für die man sich im Voraus in den Fjällstationen eine Schlüssel leihen kann. In jedem Fall ist der Besucher aufgefordert, eine Gebühr an den STF zu überweisen. An fast allen Hütten existiert auch ein Satelliten- oder Funk-Nottelefon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; title=&quot;Die Njunjesstugan&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Die-Njunjesstugan.jpg&quot; alt=&quot;Die Njunjesstugan&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Die Njunjesstugan liegt ungefähr 20 Kilometer von Kvikkjokk entfernt am Padjelantaleden unterhalb eines großen Felsvorsprungs des Tarrekaise. &lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


An der Njunjesstugan gibt es eine Hängebrücke über den Tarraätno. Über diese Brücke kamen wir 2003 heilfroh auf den Padjelanta, nachdem wir zwei Tage querfeldein durch das Staika-Massiv gekraxelt sind, ohne zu wissen, ob es eine Brücke über den an dieser Stelle besonders reißenden Fluss gibt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;Bruecke über den Tarra&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/123.jpg&quot; alt=&quot;Bruecke über den Tarra&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Eine schmale Hängebrücke führt hinüber zum anderen Flussufer.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;img width=&quot;640&quot; height=&quot;480&quot; title=&quot;Der reissende Strom&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Der-Fluss.jpg&quot; alt=&quot;Der reissende Strom&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Der Tarraätno Richtung Norden.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


Wir nahmen unsere Mittagsration ein, die aus Zwieback und frischem Bergwasser bestand. Hinter Njunjes macht das Tal eine kleine Biegung, sodass man nicht sieht, wie es danach weitergeht. Außerdem gibt es an dieser Stelle einen deutlichen Anstieg der Talsohle, die der Weg recht unvermittelt angeht. In der sengenden Mittagshitze stiegen wir den Buckel hinauf. Unsere Rucksäcke lasteten dabei schwer auf den Schultern, wir hatten ja auch noch so gut wie keine Nahrungsmittel verbarucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;600&quot; title=&quot;Schwerer Anstieg&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Anstieg.jpg&quot; alt=&quot;Schwerer Anstieg&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Steiler Anstieg hinter der Njunjesstugan: Blick Richtung Süden&lt;/h5&gt;

&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; title=&quot;Kraxelei&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Anstieg-2.jpg&quot; alt=&quot;Kraxelei&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Langsam steigen wir in der Nachmittagshitze auf in den oberen Talabschnitt.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


Mehrere Mygga- und Trinkpausen später wurden wir durch die grandiose Aussicht auf das obere Tarradalen belohnt. Der Blick schweift über den Luoppal bis zum Tarraure im Hintergrund und dem schneebedeckten Gipfel des 1794 Meter hohen Staika. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;333&quot; title=&quot;Der Luoppal&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Der-Luoppal.jpg&quot; alt=&quot;Der Luoppal&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Von einem Bergvorsprung hat man gute Sicht in das obere Tarradalen: Der See Luoppal liegt uns zu Füßen.&lt;/h5&gt;

&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; title=&quot;Weitsicht&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Weitsicht.jpg&quot; alt=&quot;Weitsicht&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Erstmal die Sicht genießen! Im Hintergrund der 1570 Meter hohe Jungagájsse.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


Eigentlich hatten wir unsere Etappe bis zur Tarraurestugan geplant. Da es aber noch zu früh und immer noch sehr heiß war, wanderten wir noch drei Kilometer weiter bis hinter den Tarraure. Immer wieder kamen Strecken mit Planken, die das Wandern einerseits erleichtern, weil man nicht im Morast einsinken kann, andererseits erschweren, weil man aufpassen muss, dass man nicht daneben tritt. Die Landschaft in der wir nun wanderten war zwar sehr sumpfig und entsprechend voll von Mücken, nach einiger Zeit fanden wir aber direkt am Weg einen schönen Lagerplatz. Wieder verwendeten wir unsere Seilkonstruktion, um die Kohte zwischen zwei Bäumen hochzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; title=&quot;Stelldichein&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Standbild.jpg&quot; alt=&quot;Stelldichein&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Endlich einen Lagerplatz gefunden: Mitten im Sumpf gab es eine freie Fläche.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Die Mücken vertrieben wir aus der Kohte, indem wir ein (notgedrungen) sehr qualmiges Feuer entfachten, über dem wir dann auch unsere Abendmahlzeit und das Brot für den nächsten morgen zubereiteten. Weiter lesen: &lt;h2&gt;&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt2.twoday.net/topics/3.+Tag/&quot;&gt;dritter Tag.&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;Unser leckeres Brot, so verbrannt ist es garnicht!&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Brot.jpg&quot; alt=&quot;Unser leckeres Brot, so verbrannt ist es garnicht!&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Über Nacht fertig gebacken: Unser Frühstück. Leckere Kruste inklusive.&lt;/h5&gt;</description>
    <dc:creator>arne.r</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt2.twoday.net/topics/2.+Tag&quot;&gt;2. Tag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 arne.r</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-04T13:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2891283/">
    <title>Erster Tag in der Wildnis</title>
    <link>http://lapplandfahrt2.twoday.net/stories/2891283/</link>
    <description>Kvikkjokk erreichten wir abends um 18.45 Uhr. Als wir aus dem Bus ausstiegen, begrüßte uns der 20-Seelen-Ort mit lauschigen 8 Grad Celsius und eisigem Wind. So hatten wir uns den Anfang nicht vorgestellt: In Deutschland schwitzten die Leute im WM-Fanfest-Trubel und wir holten erst mal alle unsere Mützen und Schals raus.&lt;br /&gt;
Schnell wurden noch in Jokkmokk gekaufte Karten beschrieben und in den Briefkasten an der Bushaltestelle geworfen. Nach mehreren Fahrten nach Osteuropa hatten wir dazugelernt: Sollen die Grußkarten an die Anverwandten noch vor der Rückkehr ihre Empfänger erreichen, schreibt man die am besten gleich am ersten Tag. Etwas übertrieben, könnte man meinen, schließlich ist die schwedische Post nicht von gestern. Aber wir waren uns recht schnell einig, dass es sehr unwahrscheinlich sein würde, im Sarek einen Briefkasten zu finden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Fahrt-bricht-los-in-Kvikkjokk.jpg?tmp=0438&quot;&gt;&lt;img width=&quot;640&quot; height=&quot;480&quot; title=&quot;Um kurz nach sieben Uhr begeben wir uns in Kvikkjokk zum Bootsanleger.&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Fahrt-bricht-los-in-Kvikkjokk.jpg&quot; alt=&quot;Um kurz nach sieben Uhr begeben wir uns in Kvikkjokk zum Bootsanleger.&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;In Kvikkjokk: Wir gehen zum Bootsanleger&lt;/h5&gt;

Dann ging unsere Fahrt richtig los. Wie schon 2003 brachte uns der nette aber wortkarge Bootsführer die sechs Kilometer den Tarraätno hinauf zum Anfangspunkt des Padjelantaleden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; title=&quot;Die Überfahrt zum Padjelantaleden&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Der-nette-Bootsmann.jpg&quot; alt=&quot;Die Überfahrt zum Padjelantaleden&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Der nette Bootsmann bringt uns rüber.&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Es ist schon bemerkenswert, wie dieser Mann seit Jahren sein Monopol auf das Wanderer-Abzocken aufrecht halten kann. Wahrscheinlich sorgt er auch dafür, dass es keinen Weg von Kvikkjokk direkt zum Padjelantaleden gibt., ganz unbezwingbar scheint mir der Flusslauf bei Kvikkjokk nicht zu sein. Aber lassen wir dem Mann sein Einkommen.&lt;br /&gt;
Fußball jedenfalls wollte er an diesem Abend nicht mehr sehen, Schweden war ja schon ausgeschieden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Padjelantaleden schlängelt sich hinter Kvikkjokk ertsmal ungefähr 20 Kilometer durch dichten Wald, immer im Tal des Tarraätno (Darrhaädno), dem Tarradalen bleibend. Das Gebiet wurde zurecht zum Naturreservat gemacht und trägt den Titel Pärlälvens fjällurskogs naturreservat. An einigen Stellen werden große murenartige Flussbetten mit großen Eisenkettenbrücken überspannt. Gleich am ersten Tag machten wir Bekanntschaft mit unseren liebsten Plagegeistern, den gemeinen schwedischen Stechmücken. In Jokkmokk hatten wir zum Glück ein altbewährtes schwedisches Mückenmittel (Mygga) und ein futuristisches, hochchemisches amerikanisches Produkt (US 120) erworben, beide taten jetzt ihren Dienst. Trotzdem setzten sich die Biester auf jeden Flecken freie Haut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; title=&quot;Der Padjelanta schlängelt sich durch den Wald&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Im-Wald-.jpg&quot; alt=&quot;Der Padjelanta schlängelt sich durch den Wald&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Mitten im Wald&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; title=&quot;Eine der grossen Eisenkettenbruecken&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Bruecke-ueber-den-Ravddajahka.jpg&quot; alt=&quot;Eine der grossen Eisenkettenbruecken&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Brücke übder den Vállebäcken&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Die Abendsonne lag schon sehr tief über dem Staika-Massiv am gegenüberliegenden Hang, die Strahlen tauchten den Tarrekaise in ein geheimnisvolles Licht und  verschwanden erst gegen halb elf hinter den Bergen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Abendsonne.jpg?tmp=2145&quot;&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Die Abendsonne durchflutet das Tarradalen&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Abendsonne.jpg&quot; alt=&quot;Die Abendsonne durchflutet das Tarradalen&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h5&gt;Sonnenstrahlen durchfluten das Tarradalen&lt;/h5&gt;&lt;br /&gt;


Zeit für uns, einen Platz für die Kohte zu suchen. Am Ufer des Tarraätno fanden wir einen Flecken ebenen Grund und zwei Bäume rechts und links, perfekt für unsere Zeltkonstruktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;500&quot; title=&quot;Mitternacht am Tarraaetno&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Am-Tarraaetno.jpg&quot; alt=&quot;Mitternacht am Tarraaetno&quot; /&gt;
&lt;h5&gt;Der Tarraätno im unteren Tarradalen: Stromschnellen zwischen steilen Felswänden&lt;/h5&gt;

Unser Abendessen bereiteten wir über dem Feuer zu, wobei unsere selbstgebaute Hordentopfkonstruktion erstmals zum Einsatz kam. Einige Fahrtenlieder rundeten den Tag ab . Die Fahrt hatte begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;267&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;Das Feuer brennt gut, die Nudeln kochen.&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lapplandfahrt2/images/Kochen-ueber-Feuer.jpg&quot; alt=&quot;Das Feuer brennt gut, die Nudeln kochen.&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter zum &lt;h2&gt;&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt2.twoday.net/topics/2.+Tag/&quot;&gt; zweiten Tag.&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lapplandfahrt2.twoday.net/topics/1.+Tag&quot;&gt;1. Tag&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Die erste Etappe: Kvikkjokk - Tarraluoppalstugorna</title>
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